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| Langeweile |
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Unsere Gesellschaft
wird als von Ereignislosigkeit,
Langeweile,
Leere und Gleichförmigkeit geprägt empfunden. |
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Man kann sich eine Welt vorstellen,
in der alles machbar wird und funktioniert. Aber der Mensch in einer solchen Welt wird sich der Frage stellen müssen:
Wozu funktioniert alles? Hat es Sinn?
Oder ist es im ganzen nicht sinnlos? Er kann diese Frage verdrängen und sich mit dem Machbaren zufriedengeben. Dass dabei etwas Entscheidendes beiseite geschoben wird, kann sich an den Phänomenen des Ekels, des Verdachts totaler Sinnlosigkeit und der Langeweile zeigen, die in der heutigen Gesellschaft im Wachsen sind.
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Die Fähigkeit, Spannungen auszuhalten
und auf künftiges Heil, auf eine noch nicht eingetretene, noch ganz unbekannte Wendung der Dinge aktiv zu harren, nimmt in dem Maß ab, in dem das ganze Leben als machbar erlebt wird.
Der von den Verhaltensforschern beschriebene "Wärmetod des Gefühls" (Konrad Lorenz)
und die von Psychologen beschriebene
"Unfähigkeit zu trauern" (Alexander Mitscherlich)
hängen mit dieser den Sinnverlust offenbarenden
"Unfähigkeit, etwas zu erwarten" zusammen.
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| "Erlebe dein Leben!", heißt es. |
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Ganze Berufskategorien sind dazu da, Leute zu unterhalten, zu animieren und ihnen schöne Erlebnisse am laufenden Band zu verschaffen. Junge Menschen sind bei weitem nicht auf dem Rückzugs-Trip,
sondern auf dem Intensitäts-Trip!
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Wir leben in einer erlebnishungrigen Welt:
- alles sofort
- immer mehr
- immer hastiger
- immer besser
ständig auf der Suche nach dem Mega-Kick. |
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Die Angst vor der Leere steigert den Hunger nach mehr! |
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| In diese Richtung stößt die "Thrilling-Strategie", |
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d.h. immer noch eins draufsetzen, mit Extremsportarten wie
- Bungee-Jumping
- House-Running
- Gewalt und Qual erdulden,
um den eigenen Körper wieder fühlen zu können ...
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| Das Neue, Unbekannte, Unsichere muss erforscht werden! |
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Bei allen gängigen Kicks besteht aber die Gefahr der Entwertung. |
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Auszug aus dem Buch - Generation kick.de |
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| "Ich brauche immer einen Kick". |
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Jeder Jugendliche hat das. Das gehört zum Leben dazu.
Ein Kick ist gefährlich, etwas Heimliches oder Verbotenes.
Das Herz muss einem in die Hose rutschen, man fängt an zu zittern oder kriegt Schweißausbrüche, der Puls ist auf 500. Lebensgefährlich muss es sein. Ich muss wissen, dass da irgendwas passieren kann. Aber trotzdem muss ich wissen, dass da nix so schlimm ist, dass es tödlich enden kann oder den Rest des Lebens verändert. Es ist fast wie eine Sucht. Wenn Jugendliche keinen Kick haben, kosten sie ihr Leben gar nicht aus. Was sollen sie denn später erzählen?
Julia, 15 (Generation kick.de)
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Du kannst deinem Leben viele Richtungen geben.
Unten findest du ein sinnvolles Programm gegen Langeweile: |
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| Rezepte gegen Langeweile |
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Bund der Deutschen Katholischen Jugend
mehr dazu
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Buchtipp:
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generation kick.de, Jugendsubkulturen heute
(Klaus Farin)
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Weitere Informationen
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finden sich in der Broschüre „BDKJ on tour“.
Diese kann bestellt werden beim
Bund der Deutschen Katholischen Jugend in der Region München (BDKJ)
Preysingstr. 93
81667 München
Tel: 089 48 09 22 – 340
Mail: mail@bdkj-muenchen.de
Web: www.bdkj-muenchen.de
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| Weitere Informationen und Hilfen findest du hier: |
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