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Am Anfang
schuf die Mutter den Himmel und die Erde des Kindes.
Die Welt des Kindes war wüst und öde,
Tohuwabohu herrschte,
da war keine Ordnung,
kein Zusammenhang,
keine Geborgenheit.
Finsternis lag über der Welt.
Aber das Gesicht der Mutter
erschien über dem Chaos.
Und die Mutter sprach:
Es werde Licht.
Und immer, wenn sie sich dem Kinde zuwandte,
tauchte sie die Welt in Licht.
Wandte sie sich ab, kehrte die Finsternis zurück.
So schied sie das Licht von der Finsternis.
Das Kind aber nannte das Licht Vertrauen
und die Finsternis Angst.
Und die Mutter sah ihr Kind an
Und segnete es und sprach:
Geh, und mach dir die Erde untertan.
Und herrsche über sie.
Such dir einen Partner, den du lieben kannst.
Und liebe deine Kinder,
wie ich dich liebe.
Und das Kind sah an das Chaos der Welt,
und fühlte seine Angst.
Aber im Angesicht aller Ängste
blickte es auf seine Mutter
Und nannte sie:
"Grund meines Glaubens, meiner Hoffnung, meiner Liebe.“
Auszug aus: Am Anfang des Lebens, H. J. Fraas – H. May |